Phantasie muß grenzenlos sein dürfen. Denn gezähmt wäre sie keine Phantasie.
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~~Das, was sie mir einst genommen haben - Niemande und die Dunkelheit~~

Guten Tag! Nach langer Zeit melde ich mich wieder zu Wort. Diesmal mit einer kleinen Fic und wieder ist es NUR für Gerard! Ich hoffe, es ist dir nicht zu düster^^°

Enjoy!

 

 

~~Das, was sie mir einst genommen haben~~

Leise hallen meine Schritte wieder. Auf ihre Weise. Ich bewege mich wie der Schatten fort, der hinter mir seine Fratze zeigt, wispert

Leis wie das Mondlicht, leis wie der Tod...

Wieder drehe ich mich um. Tausend Augen richten sich auf mich, wollen nach dem greifen was mir noch geblieben ist. Doch was ist mir noch geblieben? Haben sie nicht schon alles? Alles, was ich brauchte um zu fühlen?

"Du bist nun nichts weiter als ein Schatten"

Das sagte er. Er, dem ich folgen sollte. Nun bin ich hier, es ist kalt und es regnet unaufhörlich. Ich fühle es nicht - keine Kälte, keinen Regen auf meiner fahlen Haut, die von einem riesigen Licht jenseits der Wolken belichtet wird. Kraftlos laufe ich weiter, ich will fort von hier! Fort von diesen dunklen Wesen, welche mich unnachgibig verfolgen!

Geht! Geht weg, ihr habt mir alles genommen! Oder ist dort noch etwas in mir, was euch anzieht? Was euch antreibt mir bis in die Hölle zu folgen?

Ist es meine Seele? Ist sie es? Dieses geschundene, innere Licht welches nur noch flackert? Ich laufe, schreie um Gnade. "Schatten brauchen keine Gnade!" hallt es zu meiner Rechten in mein Ohr. Meine Schritte verstummen nur der Regen hallt wieder.

"Warum ich und kein Anderer?"

Wer diese Gestalt sein mag, ist mir gleich. Ich weiß das sie mir antworten wird. Denn sie ist wie ich. Ein Niemand ohne Herz, ohne Gefühle - ein Schatten mit dem fahlem Licht welches man Seele nennt - das einzige was uns noch geblieben ist, nachdem sie uns beraubt haben. Sie. Diese Wesen, welche nun iher gierigen Fänge nach mir ausbreiten. Ich zittere.

"Hab keine Angst, denn du kannst nicht fühlen. In dir herrscht Leere! Genau wie in ihnen, deshalb kommen sie zu dir."

Seine Stimme ist rau, kalt. Langsam geht er zu mir, die Dunkelheit weicht ihm. Tausend Augen heften sich auf uns und versiegen - sie sind fort. Die Ausgeburten der Dunkelheit - Furcht, Angst, Trauer, Wut... Sie sind fort.

Mit meinem Herz.

~~ENDE~~

20.3.08 12:43





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